Unbekannte waren mit einer bekannten Betrugsmasche in Kaarst erfolgreich. Die Tat geschah bereits vor einer Woche, wurde aber erst am Freitag (25.1.) der Polizei bekannt, nachdem der Betrug aufgefallen war. Am Montag, 21.01.2019, meldete sich ein Mann telefonisch bei einem Senior in Kaarst, gab an der Sohn zu sein und dringend Geld wegen eines Immobilienkaufs zu benötigen. In dem Glauben, dass es sich tatsächlich um seinen Sohn handelt, ging der Angerufene auf die Forderung ein und übergab einem unbekannten Kurier noch am gleichen Tag Bargeld und Schmuck. Erst viel später stellte sich heraus, dass der ältere Mann Opfer eines Betruges geworden war.

Beschreibung des verdächtigen Geldabholers: Circa 30 bis 35 Jahre alt, ungefähr 170 Zentimeter groß, rundes Gesicht, tiefschwarze Augen, schwarze Haare, der Teint war bräunlich. Kleidung: Dunkelblauer Blouson, etwas hellere Jeanshose. Er trug eine graue Strickmütze auf dem Kopf.

Der Tatverdächtige soll sich am Montag, 21.01.19, in der Zeit zwischen 10:45 Uhr und 13:30 Uhr im Bereich Lange Hecke und Am Maubishof aufgehalten haben.

Das Fachkommissariat 12 der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer Hinweise auf den beschriebenen Mann geben kann, wird um einen Anruf unter der Telefonnummer 02131 300-0 gebeten. Die Polizei nimmt den Vorfall nochmals zum Anlass, deutlich darauf hinzuweisen, sich auf eine Geldübergabe an fremde Personen überhaupt nicht einzulassen. Rufen sie den vermeintlichen Verwandten sofort zurück und fragen nach, ob dieser tatsächlich bei Ihnen angerufen hat. Schnell wird sich klären, dass Betrüger versucht haben, an ihr Geld zu kommen. Derartige Vorkommnisse sollten unverzüglich der Polizei gemeldet werden. Angehörige von älteren Menschen, die noch alleine in ihren Wohnungen leben, sollten mit den Seniorinnen und Senioren über die Masche der Betrüger sprechen.