Sporthalle

Auch der Schulsport nutzt jetzt die größte Mehrzweck-Sporthalle in der Stadt – das Sportforum: Seit Monaten bevölkern die Schulklassen der Büttgener Hauptschule das weite Oval an der Olympiastrasse, wenn Schulsport auf dem Stundenplan steht. Neben den großen Kaarster Sportvereinen, die seit Jahren vor allem nachmittags und abends die Halle in Anspruch nehmen und auf das breite Spielfächenangebot nicht mehr verzichten können, hat sich jetzt der Schulsport der Büttgener Gesamtschule dazu gesellt.

Sportforum-Geschäftsführer und stellv. Vorsitzender Heinz-Josef Mäntz freut sich über den Zuwachs: „Dadurch hat sich unsere Auslastung in den bisher schwachen Vormittagsstunden – wenn man einmal von der völlig ausgebuchten Gymnastikhalle absieht – weiter verbessert.“ Insgesamt beteiligen sich 19 Klassen an der sportlichen Nutzung des Sportforums, wobei die Nutzungszeiten von 8.00 Uhr am Morgen bis zum Nachmittag differieren. Bis auf Radfahren, das ohne Trainer nicht erlaubt ist, werden alle Ballsportarten bis zum Hockey ausgeübt.

Vom Nachmittag an gehört die Halle den Kaarster Sportvereinen – angefangen von den Crash Eagles, die mit mehreren Mannschaften trainieren bis zu den DJK-Floorballern, dem SG-Herzsport, dem Kinderturnen, dem Ballett und dem Aerobic-Kursus. Der Büttgener VfR ist über den Radsport hinaus mit Kinderturnen, Gymnastik und Senioren-Konditionstraining vertreten, wobei die Gymnastikhalle auch für das Tanztraining herangezogen wird. Die seltenen freien Lücken werden gelegentlich von den Trommlern des koreanischen Hanmaum-Ordens genutzt.

Ursprünglich war die Riesenhalle ausschließlich für den Hallen-Radsport gebaut worden – aber die große Innenfäche bietet ideale Möglichkeiten für alle Ballsportarten. Durch die Aufteilung in mehrere getrennt und gleichzeitig zu benutzende Flächen, die im Winter sogar separat zu beheizen sind, ist das Sportforum zu einer der wichtigsten Sporthallen in Kaarst geworden. Sie wird von einem Trägerverein bewirtschaftet – damit ist die Mehrzweck-Sporthalle im Vergleich zu anderen kommunalen Sporthallen überaus kostengünstig zu unterhalten.