Foto: Stadt Kaarst

Am 13. September wird auch in Kaarst gewählt. 35.000 Wahlberechtigte sind aufgerufen, ein neues Stadtoberhaupt, den nächsten Stadtrat, den Kreistag und den nächsten Landrat zu wählen. 14.000 Senioren können zudem über ihre Interessenvertretung im neuen Seniorenbeirat abstimmen. Jeweils fünf Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich um das Amt des Bürgermeisters und des Landrats.

222 Kaarsterinnen und Kaarster kandidieren für einen Platz im Stadtrat. Auf eine Wahl zum Kreistagsabgeordneten hoffen insgesamt 404 Kandidaten. Bei der Bürgermeister- und Landratswahl kann es in die Verlängerung gehen: Sollte am 13. September kein Kandidat die erforderliche Mehrheit von mehr als 50 Prozent der Stimmen erreicht haben, findet am 27. September die Stichwahl statt.

Gewählt wird am 13. September von 8.00 bis 18 Uhr in 22 Kaarster Wahllokalen oder vorab per Briefwahl. Für das Amt der Bürgermeisterin oder des Bürgermeisters bewerben sich:

  • Lars Christoph (CDU)
  • Lars Kuhlmeier (SPD)
  • Nina Lennhof (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Ursula Baum (FDP)
  • Gerhard Schmitz (FWG)

Für das Amt des Landrates kandidieren:

  • Hans-Jürgen Petrauschke (CDU)
  • Andreas Behncke (SPD)
  • Christian Gaumitz (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Dirk Kranefuss (AfD)
  • Adolf Pamatat (Zentrum)

Durch die Einschränkungen aus der Coronaschutzverordnung werden einige Wähler ihre Stimmen nicht im gewohnten Wahllokal abgeben können. Sie werden schriftlich darüber informiert. Folgende Änderungen ergeben sich insgesamt:

  • Der sonst geteilte Bezirk 19 mit einem Wahllokal in Driesch und im Seniorenheim Aldegundis wird gemeinsam in der Gesamtschule Büttgen wählen.
  • Die Wahllokale im Haus Regenbogen an der Elchstraße und in Bussardstraße werden Bussardstraße verlegt der Kindertagesstätte in die Turnhalle.
  • Das Wahllokal in der Tagespflegeeinrichtung Oststraße wird ins Albert-Einstein-Gymnasium verlegt.
  • Die Wähler müssen während ihres gesamten Aufenthalts im Wahllokal eine Mund-Nasen- Bedeckung tragen.

Sämtliche Wahlvorsteher werden vorab bezüglich der Hygienevorschriften und Abstandsregelungen geschult. Zudem werden die Wahlhelferteams personell verstärkt, um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten. Alle Wahllokale werden gemäß der Coronavorschriften ausgestattet.

Wer am Wahltag nicht persönlich seine Stimme abgeben möchte, kann ab sofort Briefwahl beantragen. Hierzu muss das Briefwahlformular aus der Wahlbenachrichtigung ausgefüllt und unterschrieben werden. Das Antragsformular kann bis zum 11. September um 18 Uhr per E-Mail, per Fax, per Post, oder persönlich im Wahlbüro eingereicht werden. Eine telefonische Beantragung ist nicht zulässig. Nach Ablauf dieser Frist können ausschließlich plötzlich erkrankte Stimmberechtigte die Briefwahl beantragen. Die Briefwahlunterlagen müssten am Wahlsonntag bis spätestens 15 Uhr der Wahlbehörde zugehen. Weiterhin besteht nach Zustellung der Wahlbenachrichtigung die Möglichkeit der Direktwahl im Wahlbüro: wochentags zwischen 8.30 und 12.00 Uhr, donnerstags zusätzlich zwischen 14.00 und 18.00 Uhr.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Stadt Kaarst unter folgendem Link: www.kaarst.de/verwaltung-buergerservice-und-politik/politik/wahlen.html