Der Bedarf in Kaarst ist groß und jetzt kommt Bewegung in das Thema: Nachdem der Stadtrat im September eine Ausschreibung und Realisierung für eine vierte Pflegeeinrichtung in der Stadt beschlossen hat, hat sich eine „Arbeitsgemeinschaft Pflegestützpunkt Kaarst“ zusammengefunden. Sie besteht aus Kaarster Unternehmern, die das Projekt auch von Seiten der Kaarster Wirtschaft tatkräftig unterstützen möchten. Denn: Fakt ist, dass die demographische Situation es erfordert, dass in der Stadt Kaarst so kurzfristig wie möglich zusätzliche Angebote für die ältere Generation geschaffen werden müssen.

ZIELE DER ARBEITSGEMEINSCHAFT

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haben Erfahrung im Thema Pflegeheim / betreutes Wohnen, so Mitinitiator Torsten Uhlig: „Bereits an vielen Standorten im Umkreis und zuletzt in Korschenbroich und Velbert waren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft an der Planung und Realisierung derartiger Projekte beteiligt. Wir sind daher der festen Überzeugung, dass wir ein solches Projekt als Kaarster hier in Kaarst gemeinsam mit Rat und Verwaltung für die Stadt Kaarst realisieren können.“

Die Arbeitsgemeinschaft will zwei Positionen zusammenbringen: Sie möchte die unterschiedlichen Anforderungen und Vorstellungen der Investoren und Betreiber einerseits und die Ausschreibungs- und Vergabekriterien andererseits analysieren und konkretisieren. So soll schnellstmöglich der Weg zu einem städteplanerisch ansprechenden und finanziell tragfähigen Gesamtkonzept für die Stadt Kaarst geebnet werden.

ORT UND KONZEPT

In Punkto Standort gibt es schon eine klare Linie: Seit 2012 ist im Bebauungsplan „Alte Heerstraße / Broicherdorfstraße“ eine freie Fläche im Neubaugebiet Dreeskamp als Fläche für „Pflegeheim/Betreutes Wohnen“ und damit für die „Vierte Pflegeeinrichtung“ auf dem Kaarster Stadtgebiet vorgesehen.
Im Rahmen des „Pflege- und Seniorenwohnstützpunktes am Dreeskamp“ soll in einem Verbundsystem ein vielfältiges Angebot von ambulanten, teilstationären und vollstationären Pflegeangeboten sowie verschiedenen Seniorenwohnformen und Quartiersangeboten geschaffen werden.
Unter anderem sollen 30 bis 40 betreute Wohnungen, zwei ambulante Wohngruppen, eine Tagespflege und ein Quartiersstützpunkt als Anlaufstelle und Treffpunkt für Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftliches Engagement entstehen.
Axel Thurner ergänzt: „Der Standort am Dreeskamp eignet sich ideal dafür, die von allen Fraktionen gewünschten Vorgaben des „Handlungskonzeptes Wohnen“ endlich einmal in die Tat umzusetzen. Es kann und darf hier keinen Schnellschuss für eine 08/15 Planung auf Grund fehlender Alternativen geben.“

VERSCHIEDENE ZUSTÄNDIGKEITEN

Eine der großen Schwierigkeiten bei der Realisierung liegt in den verschiedenen Zuständigkeiten: Die Stadt Kaarst kann zwar die Vergabe des Grundstückes an einen Investor vornehmen für die Auswahl und Vergabe an einen Betreiber ist aber der Rhein-Kreis-Neuss zuständig. „Unser vorrangiges Ziel wird es sein, einen lokalen Investor auf der einen und einen kompetenten, seriös agierenden und erfahrenen Betreiber auf der anderen Seite zu finden. Ganz besonders werden wir darauf hinarbeiten, dass das städteplanerische Gesamtkonzept so flexibel und nachhaltig wie möglich ist“, fasst Christian Bremer zusammen. Komplettiert wird die Arbeitsgemeinschaft von Dietmar Weyers und Ricardo Lehmann, die ebenfalls beide über jahrzehntelange Erfahrungen im Zusammenhang mit Pflegeheimen und Seniorenresidenzen verfügen.

DIE PARTNER:

Torsten Uhlig, Bauakzente Uhlig GmbH, Matthias-Claudius-Straße 17, 41564 Kaarst, Tel: 02131 / 5395240, eMail: contact@bauakzente.de

Axel Thurner, THURNER + SÖHNE Immobilien GmbH, Giemesstrasse 5c, 41564 Kaarst, Tel 02131- 604020, eMail: axel@604020.de Ricardo Lehmann,

Nürnberger Generalagentur, Rathausstr. 7, 41564 Kaarst, Tel 0178 – 6138383, eMail: ricardo.lehmann@nuernberger.de

Dietmar Weyers, Finanzberatung Büchel 3, 41460 Neuss, Tel 02131-36695-0, eMail: finanzen@dweyers.de

Christian Bremer, Immobilien, Erftstrasse 9, 41564 Kaarst, Tel 02131 – 667349, eMail: christian-bremer@web.de


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