Seit Jahrzehnten schädigen wir Menschen systematisch unsere Umwelt durch den enormen Ausstoß von CO2 aus Fabriken, Autos, Flugzeugen und sonstigen Maschinen.

Nicht nur Fridays for Future schlägt Alarm, die Auswirkungen des Klimawandels sind kaum noch zu leugnen. Wissenschaftler verschiedenster Forschungsrichtungen arbeiten mit Hochdruck daran, Lösungen zu entwickeln, die die größten Katastrophen doch noch verhindern. Weniger Plastikmüll, sauberere Motoren, Nachhaltigkeit und die Nutzung erneuerbarer Energien sind nur einige Maßnahmen, die hier Abhilfe schaffen und die Energiewende vorantreiben können. Doch auch, wenn wir auf Kohle- und Atomstrom verzichten, bleiben viele Fragen offen. Z.B. wie können wir ein temporäres Überangebot an Strom aus Produktionsspitzen sinnvoll nutzen.

NACH LANGEN ÜBERLEGUNGEN

Hier kommt nun ein Gedanke ins Spiel, den der Kaarster Ratsherr Josef Karies schon vor vielen Jahren aufgegriffen hat: nämlich der, aus Strom und Luft Brennstoff herzustellen und dabei sogar das schädliche Treibhausgas CO2 zu nutzen. In einem relativ einfachen chemischen Verfahren wird ein Teil des in der Luft vorhandenen CO2 aus der Luft gefiltert, in seine Bestandteile gespalten und in neuen Molekülketten wieder zusammengesetzt, so dass tatsächlich eine Nutzung als Treibstoff möglich wird, der klimaneutral wieder ausgestoßen wird. Für die Pflanzen, die zur Photosynthese CO2 benötigen, bliebe immer noch genügend in der Luft. In Karlsruhe gibt es mittlerweile ein Versuchslabor, das dieses Verfahren bereits erfolgreich getestet hat.

ALLTAGSTAUGLICHKEIT MÖGLICH

Eine „Alltagstauglichkeit“ kann, so Josef Karis, könnte unter optimalen Bedingungen schon in 5 Jahren erreicht sein und so könnte auch im Kaarster Raum eine derartige Filteranlage stehen, die z.B. das überschüssige CO2 in der Einflugschneise des Flughafens nutzen könnte. Also ein gar nicht so abwegiger Gedanke, den Josef Karis seinerzeit aufgegriffen hat. „Jetzt müssen die nur noch endlich machen, und nicht nur reden!“, so der umtriebige – und manchmal auch unbequeme – Kaarster Ratsherr. Seien Sie gespannt auf die weitere Entwicklung!


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