…und das sind wir unseren Gästen schuldig“, so Yvonne und Roland Lütges, die Pächter des Frankenheim in der Kaarster Stadtmitte. Sie zögerten nicht lange, als ihr Vermieter, die Stadt Kaarst, nach Feststellung von Mängel an Brandschutz und Elektrik die baldige Behebung ankündigte. So schließt das Frankenheim und mit ihm das gesamte Bürgerhaus seine Pforten am 1. Februar um sie – wenn alles termingerecht fertig gestellt wird – am 2. März wieder zu öffnen.

„Das Gebäude ist rund 25 Jahre alt, wird intensiv genutzt und muss dringend den heutigen technischen Standards angepasst werden. Die Arbeiten betreffen die Elektrik im gesamten Haus sowie Teile der Technik und des Fußbodens im Küchenbereich der Gastronomie“, erläutert die Technische Beigeordnete der Stadt Kaarst, Sigrid Burkhart.

Allerdings ist das laut Yvonne Lütges nicht die erste Zwangsschließung, die das Frankenheim seit seiner Einweihung 1994 erlebt.

Für die Arbeiten wird das gesamte Bürgerhaus für den Publikumsverkehr gesperrt – dies betrifft eben auch den Brauereiausschank Frankenheim. „Die politischen Gremien tagen in anderen städtischen Gebäuden. Mit unserem Mieter Familie Lütges haben wir eine Vereinbarung erzielt, die den finanziellen Ausfall kompensiert“, sagt Burkhart.

Und nach dem Motto „Jede Medaille hat zwei Seiten“, kann das sympathische Ehepaar sich in dieser Zeit vom täglichen Gastro-Stress erholen oder einen Kurzurlaub einschieben.

„Wir sind überzeugt, dass die Gäste ihr geliebtes Stammlokal ab März gerne besuchen und sich nicht nur wohl, sondern auch sicher aufgehoben fühlen“, so Yvonne Lütges. Denn eins steht fest; Qualität und Service müssen im Frankenheim nicht irgendwelchen Standards angepasst werden – sie waren schon immer ohne Mängel.

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