Auf dem Foto die Bürgermeisterin sowie Maria Pantiou und Ann-Kathrin Esch aus dem Umwelt-Team der Stadtverwaltung, gemeinsam mit den Vertretern der Sieger Teams und den Gewinnern der Einzelpreise. Foto: Stadt Kaarst

Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus zeichnete heute die Kaarster Stadtradeln-Sieger aus. Neben Teampreisen für Höchstleistungen auf dem Rad, wurden auch Einzelpersonen geehrt. Zusätzlich gab es einen Preis für das schönste Foto zum Wettbewerb und für den Sieger der „City Rätsel Tour“.

Besonders erfolgreich war das Team des Georg-Büchner- Gymnasiums: Neben der Bronze-Auszeichnung im Teamvergleich belegten gleich zwei Teammitglieder den ersten Platz in einer Einzelkategorie. Den ersten Platz auf Team-Ebene belegte das Team „Treten & Beten“. Durch die Corona-Pandemie fand die Preisverleihung in eingeschränktem Rahmen statt. Pro Team konnte stellvertretend nur ein Vertreter an der Verleihung teilnehmen. Die Gewinner erhielten ein Preisgeld oder Fahrradausrüstung. Insgesamt wurden elf Auszeichnungen vergeben.

Die Bürgermeisterin hob den besonderen Wert des Radfahrens hervor: „Das Fahrrad ist nicht nur Freizeitmobil und Sportgerät. Auch mit Blick auf unser Stadtklima und den Umweltschutz wollen und werden wir den Radverkehr weiter fördern. Deshalb wird aktuell unter umfassender Bürgerbeteiligung ein neues Mobilitätskonzept erarbeitet. Ich bin mir sicher, dass wir so das Radfahrerlebnis in Kaarst weiter optimieren“, sagt Dr. Ulrike Nienhaus.

Wie gut Fahrradfahren in Kaarst bereits unktioniert, darüber können alle Kaarster Radler bis zum 30. November 2020 beim neunten Fahrradklima- Test des ADFC abstimmen. Der Test beinhaltet 27 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit. Die Bürger können sich beispielsweise dazu äußern, ob sie das Radfahren in ihrer Stadt eher mit Spaß oder mit Stress verbinden. Die Teilnahme erfolgt über einen Online-Fragebogen. Der Fragebogen ist unter dem folgenden Link abrufbar: www.fahrradklima-test.adfc.de.

Der Kaarster Fahrradbeauftragte Horst Luhmer hofft auf eine rege Teilnahme der Kaarster Radfahrer: „Der Test ist das Zufriedenheitsbarometer der Kaarster Radfahrer. Das sollten wir nutzen, um aufzuzeigen, was gut läuft, oder wo wir uns eine Veränderung wünschen. Und je mehr Menschen mitmachen, desto repräsentativer ist auch das Ergebnis“, sagt Luhmer.