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Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 1 309 Personen (Vortag: 1 252) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon befinden sich 26 (Vortag: 25) in einem Krankenhaus. Unverändert 358 Menschen sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Kreisweit 18 713 Personen (Vortag: 18 660) sind wieder von der Infektion genesen.

Insgesamt 148 115 Personen (Vortag: 147 687) haben im Impfzentrum und durch den mobilen Impfdienst des Rhein-Kreises Neuss bislang eine Impfung und 142 102 (Vortag: 141 682) bereits die Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert Koch Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 104,6 (Vortag: 100,7). Unter den im Kreisgebiet aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen ist bei einem Fall (Vortag: 1) die Alpha-Variante und bei 478 Fällen (Vortag: 394) die Delta-Variante nachgewiesen. Hierbei gibt es aktuell keinen Hot-Spot. Der Rhein-Kreis Neuss untersucht seit Ende Januar alle in den Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams entnommenen positiven Corona-Tests auf ihre Sequenzierung.

Seit Pandemie-Beginn wurden im Rhein-Kreis Neuss 20 270 (Vortag: 20 380) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell  1 309 Infizierten gehören 533 (Vortag: 500) der Gruppe der unter 20-Jährigen an. Zurzeit sind 1 503 Personen (Vortag: 1 543) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Die derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

  • Neuss: 545 (Vortag: 528)
  • Grevenbroich: 206 (Vortag: 188)
  • Dormagen: 199 (Vortag: 187)
  • Meerbusch: 111 (Vortag: 108)
  • Kaarst: 115 (Vortag: 113)
  • Korschenbroich: 52 (Vortag: 52)
  • Jüchen: 65 (Vortag: 61)
  • Rommerskirchen: 16 (Vortag: 15)

„Impfungen sind der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie“, appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke an alle noch Ungeimpften, sich unbedingt impfen zu lassen und so sich und andere zu schützen. „Mit jeder Impfung schützen wir auch alle Kinder und Vorerkrankte, für die es noch keinen Impfstoff gibt“, so Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt oder im Impfzentrum zu vereinbaren. Im Impfzentrum sowie bei den zahlreichen mobilen Impfangeboten ist es auch möglich, sich zu den Öffnungszeiten ohne vorherigen Termin impfen zu lassen. Zudem bittet der Landrat, noch nicht geimpfte Verwandte, Freunde und Kollegen von einer Impfung zu überzeugen.

Es sei wichtig, so Petrauschke, verantwortungsvoll mit den wiedergewonnenen Freiheiten umzugehen. „Halten Sie daher auch weiter Abstand, tragen eine Maske und nutzen regelmäßig das Angebot der kostenfreien Bürgertestungen auch dann, wenn ein negativer Test nicht vorgeschrieben ist oder Sie geimpft sind“, weist er darauf hin, dass Schnelltests weiter ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung sind und dabei helfen, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. „Auch wenn man selbst keine Symptome hat, kann man andere anstecken, die dann möglicherweise einen schweren Verlauf haben“, rät Petrauschke weiter zur Vorsicht.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.