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Eine 79-jährige Frau aus Neuss und ein 58-jähriger Mann aus Jüchen sind an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 388. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 2 295 Personen (Vortag: 2 163) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon sind 806 Infizierte (Vortag: 784) vollständig geimpft. Aufgrund ihrer Erkrankung mit dem Coronavirus befinden sich aktuell 16 Personen (Vortag: 16) in einem Krankenhaus, von denen 8 (Vortag: 8) vollständig geimpft sind. Kreisweit 23 539 Personen (Vortag: 23 475) sind wieder von der Infektion genesen.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert Koch Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 234,3 (Vortag: 221,2). Unter den im Kreisgebiet aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in 847 Fällen (Vortag: 711) die Delta-Variante nachgewiesen. Hierbei gibt es aktuell keinen Hot-Spot. Der Rhein-Kreis Neuss untersucht seit Ende Januar alle in den Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams entnommenen positiven Corona-Tests auf ihre Sequenzierung.

Seit Pandemie-Beginn wurden im Rhein-Kreis Neuss 26 222 (Vortag: 26 024) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 2 295 Infizierten gehören 615 (Vortag: 564) der Gruppe der unter 20-Jährigen an. Zurzeit sind 1 672 Personen (Vortag: 1 586) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Die derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

Neuss: 877 (Vortag: 831)
Dormagen: 377 (Vortag: 347)
Grevenbroich: 235 (Vortag: 218)
Meerbusch: 337 (Vortag: 333)
Kaarst: 149 (Vortag: 145)
Korschenbroich: 182 (Vortag: 167)
Jüchen: 92 (Vortag: 84)
Rommerskirchen: 46 (Vortag: 38)

 

„Impfungen sind weiter der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie. Neben den Auffrischungsimpfungen ist es vor allem wichtig, dass sich alle noch Ungeimpften impfen lassen. Es gibt keinen Grund, noch weiter mit einer Impfung zu warten“, appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. „Mit jeder Impfung schützen wir auch Kinder und Vorerkrankte, für die es noch keinen Impfstoff gibt“, sagt Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt zu vereinbaren oder die Möglichkeit zu nutzen, sich ohne Termin bei einem der mobilen Impfangebote des Kreises und der Kassenärztlichen Vereinigung oder in deren stationärer Impfstelle in Neuss impfen zu lassen.

 

Das wichtigste Ziel sei aktuell, die vierte Infektionswelle zu brechen, erläutert Petrauschke. Dies sei unerlässlich, um eine drohende Überlastung der Krankenhäuser zu vermeiden und Menschenleben zu schützen. „Jeder einzelne ist nun aufgerufen, eigenverantwortlich zu handeln und nicht unbedingt notwendige Infektionsgefahren zu vermeiden. Hierzu gehört neben einer Reduzierung von Kontakten auch, möglichst eine Maske zu tragen – sei es in der Schule am Arbeitsplatz oder bei Kontakten in der Freizeit.

„Machen Sie auch von der Möglichkeit des kostenlosen Antigen-Schnelltest Gebrauch“, so der Landrat. „Schnelltests sind weiter ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung und helfen dabei, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Auch wenn man selbst keine Symptome hat, kann man andere anstecken, die dann möglicherweise einen schweren Verlauf haben.“

 

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.