Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 667 Personen (Vortag: 663) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon befinden sich 22 (Vortag: 22) in einem Krankenhaus. Unverändert 368 Menschen sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Kreisweit 20 887 Personen (Vortag: 20 868) sind wieder von der Infektion genesen.

Insgesamt 161 220 Personen (Vortag: 161 124) haben im Impfzentrum und durch den mobilen Impfdienst des Rhein-Kreises Neuss bislang eine Impfung und 150 624 (Vortag: 150 413) bereits die Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert Koch Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 58,0 (Vortag: 54,2). Unter den im Kreisgebiet aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in 293 Fällen (Vortag: 247) die Delta-Variante nachgewiesen. Hierbei gibt es aktuell keinen Hot-Spot. Der Rhein-Kreis Neuss untersucht seit Ende Januar alle in den Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams entnommenen positiven Corona-Tests auf ihre Sequenzierung.

Seit Pandemie-Beginn wurden im Rhein-Kreis Neuss 21 922 (Vortag: 21 899) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 667 Infizierten gehören 221 (Vortag: 219) der Gruppe der unter 20-Jährigen an. Zurzeit sind 703 Personen (Vortag: 654) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Die derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

  • Neuss: 307 (Vortag: 303)
  • Grevenbroich: 93 (Vortag: 95)
  • Dormagen: 78 (Vortag: 80)
  • Meerbusch: 72 (Vortag: 71)
  • Kaarst: 50 (Vortag: 49)
  • Korschenbroich: 11 (Vortag: 11)
  • Jüchen: 47 (Vortag: 45)
  • Rommerskirchen: 9 (Vortag: 9)

„Impfungen sind der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie“, appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke an alle noch Ungeimpften, sich unbedingt impfen zu lassen und so sich selbst und andere zu schützen. „Mit jeder Impfung schützen wir auch Kinder und Vorerkrankte, für die es noch keinen Impfstoff gibt“, so Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt zu vereinbaren oder auch ohne Termin eines der mobilen Impfangebote des Kreises und der Kassenärztlichen Vereinigung zu nutzen. Zudem bittet der Landrat, noch nicht geimpfte Verwandte, Freunde und Kollegen von einer Impfung zu überzeugen.

Es sei wichtig, so Petrauschke, verantwortungsvoll mit den wiedergewonnenen Freiheiten umzugehen. „Halten Sie daher auch weiter Abstand, tragen Sie eine Maske und nutzen Sie regelmäßig das Angebot der kostenfreien Bürgertestungen – auch dann, wenn ein negativer Test nicht vorgeschrieben ist oder Sie geimpft sind“, weist er darauf hin, dass Schnelltests weiter ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung sind und dabei helfen, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. „Auch wenn man selbst keine Symptome hat, kann man andere anstecken, die dann möglicherweise einen schweren Verlauf haben“, rät Petrauschke weiter zur Vorsicht.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.