Foto: Kino Kaarst

Mit dem Abschluss der Renovierung ist auch das Kino Kaarst wieder zurück ins Albert-Einstein-Forum (Am Schulzentrum 16) gezogen. Trotz der zahlreichen Auflagen und Einschränkungen war die Premiere zu Anfang des Monats ein gelungener Start.

Zwar blieb die Besucherzahl unter dem Durchschnitt der letzten Kinoveranstaltungen, aber dies war eben auch zu einer Zeit vor Corona. Bewährt hat sich das eigens fürs Kino erstellte Hygienekonzept. Der Schwerpunkt lag dabei vor allem in der Einhaltung eines Mindestabstands von 1.50 Meter zu allen Seiten. Erreicht wurde dies nicht nur durch die Sperrung jeder zweiten Stuhlreihe, sondern zusätzlich mussten neben jedem Kinogast bzw. Paar drei Stühle frei gehalten werden.

Am kommenden Mittwoch (21. Oktober) werden im Kino Kaarst gleich zwei Filme gezeigt. Los geht es um 17:00 Uhr mit einem Animationsspaß ab dem Vorschulalter. In ihrem ersten Kinoabenteuer „Meine Freundin Conni – Geheimnis um Kater Mau“ fährt die beliebte Kinderbuchfigur auf Klassenreise. Und ihr tollpatschiger Kater Mau ist mit von der Partie. Das sorgt natürlich für jede Menge Chaos – altersgerecht aufbereitet und mit vielen sympathischen Botschaften. Die abwechslungsreiche, spannende Geschichte wird mit Witz und Charme erzählt, Abenteuer und Grusel werden nie übertrieben und sorgen dennoch für kurzweilige Unterhaltung. Die Animation lehnt sich eng an die Buchvorlage an und zeichnet auf schöne Art alle Haupt- und Nebenfiguren, die mit eigenen kleinen Konflikten vielschichtig und authentisch gezeichnet sind.

Um 20 Uhr wird dann der Film „Marie Curie – Elemente des Lebens“ gezeigt, ein beeindruckendes Biopic über die erste weibliche zweifache Nobelpreisträgerin. Marie Curie – eine Kämpfernatur, die nicht nur in puncto Wissenschaft ihrer Zeit voraus war, sondern auch ein modernes Frauenbild vermittelt. Die Oscar nominierte Rosamund Pike („Gone Girl“) begeistert in ihrer titelgebenden Hauptrolle neben Sam Riley („Maleficent“), der Pierre Curie überzeugend darstellt.
Inhalt: Paris, Ende des 19. Jahrhunderts: In der akademischen Männerwelt der Universität Sorbonne hat Marie Skłodowska als Frau und auf Grund ihrer kompromisslosen Persönlichkeit einen schweren Stand. Allein der Wissenschaftler Pierre Curie ist fasziniert von ihrer Leidenschaft und Intelligenz und erkennt ihr Potential. Er wird nicht nur Maries Forschungspartner sondern auch ihr Ehemann und die Liebe ihres Lebens. Für ihre bahnbrechenden Entdeckungen erhält Marie Curie als erste Frau 1903 gemeinsam mit Pierre den Nobelpreis für Physik. Sein plötzlicher Tod erschüttert sie zutiefst, aber Marie gibt nicht auf. Sie kämpft für ein selbstbestimmtes Leben und für ihre Forschung, deren ungeheure Auswirkungen sie nur erahnen kann und die das 20. Jahrhundert entscheidend prägen werden.

Eintritt 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder bis zu 13 Jahren.

Hinweis: Der 7-Tages-Inzidenz-Wert von 35 im Rhein-Kreis-Neuss ist überschritten. Daher ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz während der Kinovorstellung Pflicht.