In der Zeit von Montagnachmittag (13.09.), 16:00 Uhr, bis Mittwochvormittag (15.09.), 11:00 Uhr, kam es zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Oderlandstraße.

Der oder die Einbrecher gelangten über ein freies Grundstück an die Rückseite des Hauses. Dort stiegen sie über einen Maschendrahtzaun und gelangten so in den Garten. Nach ersten Erkenntnissen versuchten die Unbekannten zunächst vergeblich, ein Fenster an der Vorderseite aufzuhebeln. Als dies misslang, drückten sie das Rollo einer im rückwärtigen Bereich gelegenen Terrassentür hoch und schlugen die Scheibe der Terrassentür ein. Im Haus durchsuchten sie sämtliche Räume nach Wertgegenständen. Angaben zum erbeuteten Diebesgut liegen bislang nicht vor.

Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen übernommen und wertet Spuren aus. Wer sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02131 300-0 zu melden.

Die Polizei rät: Bei Neu- und Umbauten erhält man durch den Einbau geprüfter und zertifizierter einbruchhemmender Türen und Fenster nach DIN EN 1627 ab der Widerstandsklasse (RC) 2 einen guten Einbruchschutz. Hier ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion des jeweiligen Elements keinen Schwachpunkt gibt. Kommen geprüfte einbruchhemmende Türen nicht in Frage, ist eine deutliche Verbesserung des Einbruchschutzes trotzdem möglich. Geeignete Fenster und Türen können auch nachgerüstet werden. Die Polizei empfiehlt den Einbau von Nachrüstsystemen gemäß DIN 18104 Teil 1 und 2. Voraussetzung ist allerdings, dass es sich um eine widerstandsfähige Grundkonstruktion handelt.