Foto: Stadt Kaarst

Die spannende Phase im Wettbewerb „Zukunft Innenstadt“ hat begonnen. Gestern endet die Frist für die vier Planungsbüros, um erste Ideen und Entwürfe für die Neugestaltung der Kaarster Stadtmitte einzureichen. Ab heute werden diese Entwürfe in Form von Videos und Texten auf der Seite www.kaarst.de/zukunftinnenstadt abrufbar sein. Alle Kaarsterinnen und Kaarster haben dann bis zum 30. April Zeit, um sich im zweiten Schritt der Bürgerbeteiligung auf Basis der vorliegenden Entwürfe erneut einzubringen. Mit diesen konkreten Anregungen und Hinweisen werden die Konzepte im Anschluss finalisiert. Die Technische Beigeordnete der Stadt Kaarst, Sigrid Burkhart, hat die eingegangenen Entwürfe bereits gesichtet: „Natürlich werde ich zum jetzigen Zeitpunkt im Einzelnen keine Bewertung abgeben. Aber mein erster Eindruck ist: Wir haben wie erwartet ganz unterschiedliche Lösungsansätze und Ideen. Ich habe sehr gute und spannende Ansätze gesehen, die uns richtig optimistisch stimmen. Auf dieser Basis können wir den Teams im Forum 2 schon gute Hinweise für die weitere Bearbeitung übermitteln und hoffen nun erneut auf viele gute Anregungen durch die Kaarster Bürgerinnen und Bürger.“

Am 4. Mai werden die Vorschläge der vier Planungsbüros im Forum 2 diskutiert. Dann sollen auch die Hinweise der Bürger bereits berücksichtigt werden. „Uns interessiert, was den Kaarstern an der konkreten Idee gefällt und wo sie Verbesserungspotenzial sehen“, sagt Burkhart. Auch Fragen an die Planungsbüros können gestellt werden. Ausgewählte Fragen wird die Stadtverwaltung stellvertretend den Teams im Forum 2 weitergeben.

Am Ende des zweistufigen Wettbewerbs „Zukunft Innenstadt“ wird ein Masterplan für die Kaarster Stadtmitte stehen. Bereits am 2. Juni 2020 fällt im ersten Schritt die Entscheidung für die beste ganzheitliche Planung. Ausgangspunkt des Wettbewerbs ist das zentrale Grundstück zwischen Rathaus und Maubiszentrum, auf dem momentan noch das Gebäude einer alten Gaststätte liegt. Die gesamte Fläche mit angrenzenden Parkplätzen und der als Grünzug gestalteten Freifläche wurde durch die Stadt erworben. Vier Planungsbüros erarbeiten für die Fläche und den umliegenden Raum ein Gesamtkonzept zu den Themenfeldern Aufenthaltsqualität, Handel, Nachhaltigkeit und Mobilität. Die Entwürfe der Planungsbüros werden von einer Jury bewertet, die sich aus Fachpreisrichtern mit entsprechender Expertise und drei Sachpreisrichtern aus dem Stadtrat zusammensetzt.