Der lange geplante Bau eines Fahrradschutzstreifens entlang der Neusser Straße hat für Protest der betroffenen Geschäftsleute gesorgt.

Die Bürgermeisterkandidatin der FDP, Ursula Baum, sagt dazu, dass Ansatzpunkt in diesem Fall ganz klar die Kaarster Autofahrer sind, die gewillt sein müssen, 50 Meter zu Fuß zu gehen. Wenn dieses Umdenken stattfindet und das ist so aus ihrer Sicht, dann ist den Geschäftsleuten und den Fahrradfahrern geholfen. Baum positioniert sich klar für einen „Vor Ort Termin“ und eine gemeinsame Suche nach Lösungen mit den betroffenen Geschäftsleuten, den Radfahrern, der Politik und der Stadt.  „Wir stehen in Deutschland und in Kaarst am Anfang des Weges, das Auto und die Fahrradfahrer gleichzustellen, diesen sollten wir gemeinsam gehen und nicht die Karte Auto vs Fahrrad spielen. Der Ausbau und die Verbesserung des Fahrradverkehrs ist wesentlicher Bestandteil der künftigen Verkehrsplanung hier in Kaarst. Sowohl im Klimaschutzkonzept als auch im Mobilitätskonzept der Stadt ist der Ausbau des Radverkehrs fest verankert.“

Baum sieht aber auch, dass die Geschäfte unterstützt werden müssen: „Es kommt teilweise zu großen Umsatzeinbrüchen. Hier stehen Existenzen auf dem Spiel da können wir nicht einfach drüber hinwegsehen. Deshalb müssen schnelle Lösungen her! Eine Möglichkeit kann es übergangsweise sein, einen kurzen Halt vor den Geschäften zuzulassen. Das müssen wir schnell prüfen.“