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Die Kaarster Grünen fordern in einem Antrag zum nächsten Planungs- und Verkehrsausschuss, dass die Verwaltung ein Baulückenkataster erstellt, das sowohl öffentliche als auch private Flächen umfasst, die in bestehenden Siedlungszusammenhängen unbebaut aber bebaubar sind, sowie Nachverdichtungspotentiale aufweisen.

Nina Lennhof, Bürgermeisterkandidatin der Grünen erklärt dazu:

„Ein Baulückenkataster kann ein wichtiges Instrument in der Stadtplanung und Stadtentwicklung sein, um zu sehen, wie viel Nachverdichtungspotential eine Stadt noch hat. Einerseits folgt ein solches Baulückenkataster dem Gedanken „Innen- vor Außenbebauung“ und ist somit flächenschonend; andererseits ist somit für die Stadt – gerade mit dem Blick auf die verkehrlichen und anderen infrastrukturellen Folgen – eine bessere Planbarkeit gegeben. Aktuell werden immer wieder Nachverdichtungsvorhaben – richtigerweise – genehmigt, ohne allerdings die gesamte Situation oder die oben genannten Auswirkungen im Blick zu haben. Zusätzlich könnte die Stadt mit diesem Wissen aus dem Kataster auch gezielt auch Grundstückseigentümer zugehen, die noch Nachverdichtungspotentiale haben.“