Im Sozial- und Gesundheitsausschuss am 3. März 2021 soll über die Einbindung eines bzw. einer Behindertenbeauftragten in die Verwaltungsstrukturen der Stadt Kaarst mit einer hauptamtlichen Mitarbeiterin oder einem hauptamtlichen Mitarbeiter abgestimmt werden. Die GRÜNEN zeigen sich entsprechend erfreut über die Umsetzung ihres Antrags, der in Abstimmung mit der CDU jetzt auf den Weg gebracht worden ist.

Katharina Voller, sozialpolitische Sprecherin der Kaarster GRÜNEN, ist stolz auf einen weiteren Grünen Erfolg: „Eine gleichberechtigte Gesellschaft ist unser Herzensanliegen. Inklusion sehen wir immer als Querschnittsaufgabe. Das wird mit diesem Vorschlag erfreulicherweise umgesetzt.“

„Die aktive Einbindung von Menschen mit einer Behinderung und die Berücksichtigung von deren Anliegen ist eine wichtige Aufgabe, die wir von Seiten der Politik mit unserem Antrag unterstützen wollen“, so Hans Georg Schell von der CDU.

Der oder die Behindertenbeauftragte soll zukünftig helfen, die politischen und sozialen Bedingungen zur Gleichbehandlung von behinderten und nichtbehinderten Menschen zu schaffen. Zudem soll er oder sie eine Schnittstelle zwischen Verwaltung, Interessenverbänden und Betroffenen bilden, über Rechte und Möglichkeiten informieren und allgemein um Solidarität und Akzeptanz für die Situation und die Bedürfnisse behinderter Mitmenschen in allen Teilen der Gesellschaft werben.