Foto: Axel Schulten

 Das Kaarster Kabarett- und Kleinkunst-Programm bietet am kommenden Wochenende einen prallvollen Mix aus Musik, Theater und politischem Kabarett. Restkarten für alle Veranstaltungen sind online über 3k.reservix.de oder im Rathaus Kaarst erhältlich. 

Los geht es am Freitag, 12.11.21, um 20 Uhr: Die melancholischen Kölner Frohnaturen Gerd Köster und Frank Hocker sind mit ihrem neunten Bühnenprogramm „Wupp – do sin se widder“ zu Gast im Albert-Einstein-Forum. Im September 2018 wurde ihnen in Mainz der „Liederpreis“ verliehen, nun zeigen die Liedermacher neben eigenen Songs eingekölschte Cover: von Bonnie „Prince“ Billy über Ray Davis bis Frank Zappa. Ein ganz besonderer Abend für alle Anhänger kölscher Musik. 

Der Samstag steht im Zeichen des politischen Kabaretts mit dem Berliner Ensemble „Distel“. Das neue Programm „Skandal im Spreebezirk“ belebt die Ästhetik des Kabaretts der 1920er-Jahre neu und ist zugleich – 100 Jahre später – auch eine Hommage an seine Wurzeln. 

Am Sonntag führt das Niekamp-Theater „Pettersson & Findus“ im Forum der Realschule an der Halestraße auf. Das Theaterstück mit den beiden bekannten Figuren ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet. Im Stück will der kauzige Pettersson sein Gemüsebeet bestellen. 

Doch sein Kater Findus hält nicht viel von Möhren oder Kartoffeln. Er möchte viel lieber einen Fleischkloßbaum pflanzen. Die beiden Hobbygärtner machen sich also fröhlich an die Arbeit. Doch sie haben die Rechnung ohne die Hühnerdamen Henni und Martha gemacht. 

Am Sonntag rundet ab 19 Uhr der Kabarettist Wilfried Schmickler mit seinem Programm „Es hört nicht auf!“, das bunte Wochenende im Albert-Einstein-Forum ab. Der große Politik-Kabarettist zeigt sein neues Programm: gegen Idiotie und Ungerechtigkeiten in dieser Welt, gegen soziale Ungleichheit, Hass und Intoleranz. 

Hinweis zur Corona-Regelung: Ab dem 1. November erhalten grundsätzlich nur noch Geimpfte und Genesene Einlass zu den Kaarster Kulturveranstaltungen. Schülerinnen und Schüler gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.