Clara (9) und Hinata (11) gehören in Kaarst sicherlich zu den jüngsten Klimaschutz- Aktivistinnen. Mit einem Brief hatten sich die Schülerinnen vor einigen Wochen an die Bürgermeisterin gewandt, um ihre Ideen für einen besseren Klimaschutz vorzustellen.

Im persönlichen Gespräch wurde es jetzt ganz konkret: weniger Abfall, mehr Stadtgrün, bessere Aufklärung in den Schulen. Die Liste der Vorschläge ist lang und Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus froh, dass der Kaarster Nachwuchs so aktiv ist: „Aus dem Treffen mit den beiden Schülerinnen nehme ich nicht nur brauchbare Anregungen mit, sondern vor allem die Erkenntnis, dass unsere Jugend bei diesem Thema mitreden und mitmachen will. Klimaschutz geht uns alle an, das haben Clara, Hinata und ihre Mitschüler längst erkannt und setzen dies auch schon aktiv um.“

In Kaarst ist gerade erst das eigene Klimaschutz- Konzept verabschiedet worden. Künftig soll ein eigener Klimaschutz-Manager die Umsetzung des Konzepts voranbringen. „Ich bin davon überzeugt, dass wir in Kaarst einen guten Weg gehen. Wir haben uns Ziele gegeben, wollen unter anderem die Mobilität nachhaltig gestalten. Dies lässt sich nicht binnen Wochen oder Monaten umsetzen, auch wenn dies sicherlich wünschenswert wäre. Wichtig ist, dass wir nicht zuletzt den engagierten Kindern und Jugendlichen einen Weg aufzeigen und die Verbesserungen sichtbar werden“, sagt Bürgermeisterin Nienhaus. Sie hat Clara und Hinata eingeladen, sich auch im Klimaschutz- Bündnis „Kaarster for Future“ zu engagieren.