Die Quartiersinitiative „Älterwerden in Büttgen“ bietet jetzt eine neue Möglichkeit, um auch in Corona-Zeiten einfach „mal-miteinander-reden-können“: Gerda Linden, Ellen Schmittner und Beate Kopp haben im Rahmen der Quartiersinitiative den „Klöndraht“ ins Leben gerufen.

Seit Anfang Februar bieten Ehrenamtliche aus der Initiative unter der kostenfreien Telefonnummer 0174 18 77 843 die Möglichkeit, einfach mal mit netten Menschen zu „klönen“.

Neun Büttgener*innen stehen abwechselnd für Telefonate zur Verfügung. Alle Ehrenamtlichen sind mit der Methode des aktiven Zuhörens vertraut. Gerda Linden, Sozialarbeiterin und Heilpädagogin, die bereits die ehrenamtlichen Begleiter der pflegenden Angehörigen fachlich betreut, wird diese Ehrenamtlichen ebenfalls einmal pro Monat im Erfahrungsaustausch und in der Gesprächsführung fachlich begleiten.

Unterschied zur Telefon-Seelsorge

Wichtig ist den Initiatoren zu betonen, dass sich der „Klöndraht“ wesentlich von der krisenorientierten Telefonseelsorge unterscheidet. Er richtet sich an Menschen, die gerne mal jemanden zum Zuhören und zum Reden hätten, weil sie vielleicht allein leben und sich einsam fühlen – eben, weil wegen Corona viele Veranstaltungen und lieb gewordene Treffen mit Familie und Freunden ausfallen. Einfach mal miteinander reden – vertraulich und kostenlos. Ein „offenes Ohr“ finden zum Austausch von Alltagsthemen oder von Informationen.

Mehr Infos zum Programm der Quartiersinitiative gibt es unter der Internetseite www.buettger-treff.de oder bei Cordula Bohle unter Telefon 02131 / 202 50 60.

Info:
Der „Klöndraht“ ist immer dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 14 Uhr besetzt. Die Telefonnummer: 0174 18 77 843