Von links: Christoph Schnier, Stefan Meuser, Sven Minth. Foto: Stadt Kaarst

Der Besuch in München hat sich gelohnt, die Projekte der Stadt Kaarst sind bei der Immobilienmesse „Expo Real“ auf großes Interesse gestoßen. Kein Wunder: Selten hat die Kaarster Delegation ein dickeres Portfolio in die bayrische Landeshauptstadt mitgebracht. Mit den beiden großen Gewerbegebieten „Kaarster Kreuz“ und „Kaarst-Ost“ stehen in den kommenden Jahren insgesamt bis zu 384.000 Quadratmeter Gewerbefläche zur Verfügung. Beide Standorte punkten mit Alleinstellungsmerkmalen. „Am Kaarster Kreuz setzen wir auf Nachhaltigkeit, in Kaarst-Ost ist die Verbindung zur Innenstadt ein großes Plus. In den Gesprächen mit Investoren und Entwicklern haben wir erneut das Signal bekommen, dass unser Ansatz richtig ist“, sagt Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus nach der Rückkehr aus München.

Fast schon traditionell war am Messestand „Standort Niederrhein“ ein reges Treiben, parallel zu den Präsentationen der Städte wurden bestehende Kontakte intensiviert und neue Kontakte geknüpft. „Dieses Netzwerken ist wichtig für uns. Denn wir wollen nicht nur unsere Vermarktung nach vorne bringen. Wir wollen auch von Entwicklungen andernorts lernen“, sagt Wirtschaftsdezernent Stefan Meuser. Beispiel „Smart City“: Hinter dem Begriff versteckt sich eine Bündelung verschiedener Maßnahmen, um Städte digitaler, bürgerfreundlicher und nachhaltiger zu entwickeln. „Die Stadt arbeitet derzeit an einem eigenen Klimaschutz- und einem Mobilitätskonzept. Wir wollen, dass diese Konzepte umngesetzt werden, dass aus Theorie eine praktische Anwendung wird. Dies lässt sich in einem größeren Kontext, wie ihn andere Städte für sich gefunden haben, deutlich besser erreichen“, erläutert Meuser.

Im Mittelpunkt des Kaarster Auftritts stand jedoch die Präsentation der Gewerbeflächen. Wirtschaftsförderer Christoph Schnier verzeichnete danach gute Gespräche mit möglichen Investoren: „Wir punkten mit der hervorragenden Anbindung, wir punkten mit dem qualitativ hochwertigen Ansatz, und wir überzeugen mit dem Nachhaltigkeits-Gedanken. Gerade für Unternehmen, die Fachkräfte langfristig binden wollen, sind die Rahmenbedingungen des Standorts von besonderer Bedeutung.“ Anfang 2019 sollen die ersten Flächen offiziell in die Vermarktung gehen. „Aus München nehmen wir dafür viel Rückenwind mit“, sagt Schnier.