Bereits früher als erwartet haben die Initiatoren des Bürgerbegehrens “Radentscheid” die notwendige Zahl der Unterschriften erreicht. Wie Kaarster for Future mitteilt, haben bis Mitte Sepember mehr als 2.500 Kaarsterinnen und Kaarster das Anliegen unterstützt, mehr und bessere Radwege in der Stadt zu errichten. Für die Gültigkeit des Bürgerbegehrens sind laut Verwaltung 2.449 Unterstützerunterschriften notwendig. Dies entspricht dem gesetzlichen Quorum von 7 Prozent der Wahlberechtigten. Die Verwaltung muss nun die Gültigkeit der Listen prüfen.

Seit Anfang Juli hat die Initiative an Infoständen und in Geschäften Unterschriften für den Ausbau der Radwege in Kaarst gesammelt. Obgleich die Marke von 2.500 überschritten ist, wollen die Initiatoren auch in den nächsten Wochen die Sammlung fortsetzen. “Erfahrungsgemäß werden einige Unterschriften ungültig sein, so dass wir eine Reserve benötigen,” begründet Werner Kindsmüller dieses Vorgehen. Zudem sei nicht klar, ob CDU und Grüne im Stadtrat den Forderungen der Bürgerinnen und Bürger folgen werden. Deshalb wolle man eine möglichst hohe Zahl erreichen, um den Bürgerwillen zu dokumentieren. Wenn die Ratsmehrheit dem Anliegen zustimmt, müssen die einzelnen Maßnahmen in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Falls nicht, werde es im nächsten Jahr einen Bürgerentscheid über die Forderungen geben.