Die Raiffeisenbank Kaarst e.G. unterstützt das Projekt „Notfall-Dose und Notfallkarte“. Die Bank sichert im Rahmen der Lotterie-Ausschüttung die Finanzierung ab – für die Dosen sowie ergänzende Druckkosten. Der Hintergrund: Seit Mitte 2017 gibt es das Informationssystem „Notfalldose im Kühlschrank“ von Rettungsdienst und Kliniken im Rhein-Kreis Neuss. Bei 60 bis 70 Türöffnungen im Jahr, zu denen die Feuerwehr Kaarst Hilfestellung leistet, und täglich im Durchschnitt drei bis vier Rettungsdiensteinsätzen im Stadtgebiet Kaarst ist die gesicherte Information im Notfall wichtig. Die Retter brauchen schnell verlässliche Informationen über Vorerkrankungen, Allergien oder Medikamente.

Nicht jedem gelingt es in einer Notsituation, diese Angaben klar und eindeutig zu machen. Daher greift der Seniorenbeirat der Stadt Kaarst 2018 das Thema: „Notfalldose“ zur sicheren Kommunikation im Notfall auf, um es den Einwohnern in Kaarst besser bekannt zu machen. Zum Bürgerfrühschoppen am 6. Januar hat der SBR über das Info- System und seine einfache und sichere Anwendung informiert.

Der Beirat bietet Notfalldosen sowie Notfallkarten als Set zum Erwerb an – für 3 Euro, die die Arbeit des Gremiums unterstützen.

Die Infos werden formularmäßig erfasst und können dann als Notfallkarte im persönlichen Handgepäck, Handtasche, Portemonnaie oder Taschenkalender mitgeführt werden.

Für häusliche Notfallsituationen ist die Notfalldose gedacht. Auch hier geht es darum Informationen für die Rettungsdienst-Mitarbeiter oder den Notarzt verfügbar zu halten.

Die Notfalldose steht immer im Kühlschrank-Türfach. Ein Aufkleber an Wohnungstür und Kühlschrank zeigt den Helfern, dass es hier ein Informations-Depot gibt.

Der Seniorenbeirat wird Notfalldosen und Notfallkarten bei seinen Veranstaltungen in 2018, sowie in allen Sprechstunden anbieten. Für reiselustige Senioren gibt es mehrsprachige Hilfen für unterschiedliche Sprachregionen.