Am Dienstag (16.11.) zeigte ein 35-jähriger Kaarster ein Raubdelikt bei der Polizei an. Der Mann schilderte gegen 17:30 Uhr am Bruchweg von zwei Männern überfallen, mit einem Reizstoff (umgangssprachlich: Pfefferspray) besprüht und seiner Tasche beraubt worden zu sein.

Die beiden Täter, die einen osteuropäischen Akzent besaßen, hätten ihn zunächst aus einem Auto heraus angesprochen. Nachdem der Beifahrer anschließend offenbar erfolglos mit einem Reizstoff in Richtung des 35-Jährigen gesprüht hatte, stieg er im Bereich Gümpgesbrücke aus und entriss dem Kaarster seine schwarze Umhängetasche. Anschließend flüchtete das Duo in dem grauen Auto, bei dem es sich mutmaßlich um eine Mercedes A-Klasse handelte, über die Straße „Hüngert“.

Die Tatverdächtigen beschrieb der Anzeigenerstatter als etwa 30 und 50 Jahre alt.

Der Jüngere habe eine rote Trainingsjacke sowie eine Jeans getragen, soll etwa 178 Zentimeter groß gewesen sein und hatte sein Gesicht weitestgehend mit einem schwarzen Mund-Nase-Schutz bedeckt. Sein älterer Begleiter wird als groß beschrieben. Trotz eines getragenen Mund-Nase-Schutz konnte sein Opfer einen Schnurbart erkennen.

Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise zu den gesuchten Tatverdächtigen nimmt das Kriminalkommissariat 23 der Polizei in Kaarst unter der Telefonnummer 02131 300-0 entgegen.