Das Foto zeigt von links: Zweiter Brudermeister Peter Bayer, Fotograf Thomas Weiers, Verwaltungsleiterin Marlene Wzdych, Hospiz- und Pflegedienstleiterin Petra Jung und Arbeitskreisleiter Siegfried Hämel.

Wenige Tage vor Weihnachten und Silvester war es nun höchste Zeit, die Spende aus dem Verkauf des Heimatkalenders für das Jahr 2019 zu überreichen. Der Arbeitskreis Heimatkunde der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Büttgen hatte diesen nach längerer Pause wieder herausgebracht.

Den Anstoß dazu gab Thomas Weiers, der schon als Jugendlicher einen Großteil seines Taschengelds in gutes Fotoequipment investierte und seine Idee verwirklichte, bekannte Büttger Ecken und Gebäude in nostalgisch anmutender Sepia-Farbgebung festzuhalten. Zugleich äußerte er sein persönliches Anliegen, ein Euro je verkauftem Exemplar an das Marienheimhospiz in Kaarst zu spenden.

Hieraus wurde nun ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für die Einrichtung, die seit mittlerweile 20 Jahren Menschen auf ihrem letzten Lebensweg begleitet. Zusammen mit dem Arbeitskreisleiter Siegfried Hämel und dem Zweiten Brudermeister Peter Bayer überreichte Thomas Weiers eine Spende in Höhe von 250 Euro an Marlene Wzdych und Petra Jung vom Hospiz. Im Gespräch erfuhren die Schützen, dass Erinnerungen an die Heimat und besondere Erlebnisse einen festen Bestandteil in der Hospizarbeit bilden. Die Büttger Bruderschaft betreibt selbst Heimatforschung, deren Ergebnisse sie seit Jahrzehnten in einer heimatkundlichen Schriftenreihe veröffentlichen. Außerdem erzählten die Schützen, dass es auch für 2020 einen Heimatkalender gibt, diesmal mit tatsächlich alten Motiven von Büttgen vor 100 Jahren.