Viele besorgte Bürger fragen bei der Verwaltung und bei der Freiwilligen Feuerwehr nach, was getan wird, um die Pflanzen im Stadtgebiet vor dem Vertrocknen zu bewahren. Und es steht fest: es wird viel getan.

Das Gießen von öffentlichen Grünflächen gehört im Sommer zum „Standardprogramm“ des städtischen Bauhofs. Das anhaltende Hochdruckgebiet mit Temperaturen deutlich über der 30 Grad Marke verursacht eine extreme Wettersituation, die auch den Bauhof an die Grenzen der Bewässerungsmöglichkeiten führt. Daher ist auch eine Firma beauftragt worden, um gerade die Neuanpflanzungen im Stadtgebiet zu wässern, denn die Jungpflanzen sind bei der Trockenheit besonders gefährdet. Und mit zusätzlichen Wassertanks der Feuerwehr (sogenannte IBC mit jeweils 1.000 Liter Fassungsvermögen) wird die gleichzeitige Bewässerung durch die Mitarbeiter der Stadt nochmal ausgeweitet.

Und an mehreren Stellen im Stadtgebiet kümmern sich die Kaarster selbst um „ihre“ Grünflächen und bewässern öffentliche Flächen in der eigenen Nachbarschaft (Foto). Bäume, Beete und Sträucher sind dankbar für das kühle Nass aus Gießkanne und Gartenschlauch.

Auch wenn insbesondere Rasenflächen sich bei wieder einsetzendem Regen relativ schnell regenerieren, freut sich Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus: „Es ist schön zu sehen, dass Nachbarschaftshilfe an vielen Stellen in Kaarst auch öffentliche Flächen einschließt. Ich danke allen, die sich hier zum Wohl und Erhalt unserer Grünflächen engagieren.“

Und die Feuerwehr? Die hat aktuell auf Facebook anschaulich beschrieben, warum sie – anders als Berufsfeuerwehren mit entsprechendem Bereitschaftspersonal – nicht mit „der Gießkanne“ unterwegs sein kann. Denn durch das Wetter besteht eine stark erhöhte Gefahr von Wald- oder Feldbränden. Hinzu kommen aktuell viele zeit- und arbeitsintensive Einsätze wie in Büttgen oder in Vorst (Fotos). Das verlangt den Ehrenamtlern schon jetzt viel ab. Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus: „In einer Zeit, in der andere im Urlaub sind oder in anderer Form Abkühlung und Erholung suchen, ist das keine Selbstverständlichkeit. Ich bin stolz und dankbar, was unsere Florianer hier leisten.“