Seit gestern sind auch die Kaarster Kneipen und Restaurants geschlossen. Nach dem Lockdown im Frühjahr bedeutet die erneute Schließung einen immensen Umsatzeinbruch für die Kaarster Wirte. Um die Existenzen in der Kaarster Gastronomie zu sichern, schnürt die Kaarster Wirtschaftsförderung ein Maßnahmenbündel. Unter anderem wird der „Marktplatz“ reaktiviert.

Denn anders als beim ersten Lockdown können die gastronomischen Betriebe ihre Speisen und Getränke weiterhin im Außerhaus- und Lieferservice anbieten. „Diese Angebote haben wir aktiv abgefragt, gebündelt und bewerben sie über unsere Homepage und sozialen Netzwerke“, sagt Axel Süßbrich, Leiter der Kaarster Wirtschaftsförderung. Zudem werden entsprechende Plakate im Stadtgebiet verteilt, um auf das Angebot der Gastronomen hinzuweisen.

Doch nicht nur die Wirte haben Sorgen. Auch andere Branchen merken die Folgen der Pandemie. Deshalb hat die Wirtschaftsförderung die Kaarster Unternehmen per Mail auf die umfangreichen Förder- und Hilfsmaßnahmen von Bund, Land und Stadt hingewiesen. Der Dialog mit den Unternehmen soll trotz Corona eng bleiben: „Wir wollen beraten und Wege aus der Krise aufzeigen. Deshalb werden wir eine Online-Sprechstunde anbieten. Die Details kommunizieren wir über unsere Plattformen und im direkten Mailing mit der Wirtschaft“, sagt Süßbrich.