Die Stadt baut dort die bisherige Sportfläche zu einem multi-funktionalen Freizeitareal um. Auf dem Bild sind zu sehen: v.l.: Christian Schumm (Bauunternehmen Frauenrath), Harald Blank (Landschaftsarchitekt), Dr. Ulrike Nienhaus, Sigrid Burkhart, Michael Wilms (alle Stadt Kaarst) und Stephan Jansen (Frauenrath). Foto: Stadt Kaarst

Am Bruchweg in Holzbüttgen wird der alte Ascheplatz in den kommenden Monaten zu einer multifunktionalen Freizeit- und Sportfläche umgestaltet. Rund 1,4 Millionen Euro investiert die Stadt Kaarst in den gesamten Umbau des Geländes zu einer modernen Outdoor-Sportanlage. Teil der Umbaumaßnahmen ist die Errichtung eines großen Spielplatzes sowie eines Fahrradparcours – ein so genannter „Pumptrack“. Für den Schulsport soll eine neugestaltete Laufstrecke inklusive einer Kugelstoß- und Weitsprunganlage entstehen. Besucher und Spaziergänger können sich auf einen Parkbereich mit Bänken und Grünfläche freuen. Der Umbau soll voraussichtlich im nächsten Frühjahr abgeschlossen sein. Verwaltung und Politik machten sich heute vor Ort ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten.

Bereits im vergangenen Jahr hatten die Fachausschüsse die Umgestaltung der Sportanlage am Bruchweg beschlossen. Im März 2020 wurde die Planung abschließend beraten und entschieden. Den Zuschlag für das Bauvorhaben erhielt die Firma Frauenrath aus Heinsberg. Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus begrüßt die Entwicklung des Sportgeländes: „Es ist schön, dass der Beginn der Bauarbeiten und damit der Start des Projektes für das neue Freizeitangebot noch in meine Amtszeit fällt. Ein zentrales und modernes Freizeitangebot für alle Generationen in Holzbüttgen ist ein Gewinn für den Stadtteil und für ganz Kaarst. Ich bin bereits gespannt auf das Endergebnis.“

Mit der Planung werden unterschiedliche Bedürfnisse in der Freizeitgestaltung vereint. Die T echnische Beigeordnete Sigrid Burkhart betont die Vielfalt der Anlage: „Das Areal soll später allen Alters- und Personengruppen dienen. Kleinkinder, sportbegeisterte Jugendliche und bewegungsfreudige Eltern – für jeden wird etwas dabei sein. Auch diejenigen, die einfach die Bewegung an der frischen Luft schätzen oder im Grünen verweilen möchten, finden in der neuen Parkanlage die passende Umgebung.“

Michael Wilms, Bereichsleiter für Schule und Sport der Stadt Kaarst, sieht in der Umgestaltung einen Gewinn für die Kaarster Sportszene: „Der Sport ist wichtiger Bestandteil des Freizeitangebots in unserer Stadt. Mit der Umwandlung des alten Ascheplatzes schöpfen wir das Potential des Standortes ganz aus und schaffen in Holzbüttgen ein neues attraktives Sport- und Naherholungsangebot. Durch die Nähe zur Astrid- Lindgren-Schule stehen im Sportunterricht gleichzeitig bessere Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung. Nicht zuletzt kann wird ein zeitgemäßer Spielplatz in Holzbüttgen verwirklicht.“