Gute Nachrichten für Holzbüttgen: Die Nachfragebündelung für den Glasfaserausbau wird bis zum 22.03.2021 verlängert. Rund 22 Prozent aller Haushalte haben bisher einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser geschlossen. Das erforderliche Ziel bis zum Stichtag ist 40 Prozent. Holzbüttgen ist bisher nur eingeschränkt mit Breitband versorgt.

Bürgermeisterin Ursula Baum freut sich über die Verlängerung: „Wir benötigen noch 18 Prozent, um Holzbüttgen ans Breitband anzuschließen und zukunftssicher zu machen. Deshalb war die Verlängerung wichtig: D er Traum vom schnellen Internet in Holzbüttgen ist noch nicht ausgeträumt. Für Familien, Firmen und Privatpersonen wird das in der Zukunft immer wichtiger. Egal ob Homeoffice oder Distanzunterricht – ohne schnelles Internet geht es nicht“.

Auch Breitbandkoordinatorin Britta Bischet begrüßt die Verlängerung. Sie ist Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Thema Glasfaserausbau: „Von der Nachfragebündelung, bis hin zum Ausbau und Anschluss: Ich stehe allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern während des kompletten Prozesses zur Seite und berate gerne. Auch bei Problemen während des Ausbaus bin ich jederzeit ansprechbar“, sagt Britta Bischet.

Sollten bei den Ausbauarbeiten Mängel entstehen, können diese unbürokratisch gemeldet werden. Dafür wurde der städtische Mängelmelder um die neue Kategorie „Glasfaserausbau“ erweitert. Die Stadt bittet darum, diese Kategorie – beispielsweise bei Mängeln am Bordstein nach den Ausbauarbeiten – zu benutzen. Über die Breitbandkoordinatorin wird dann unmittelbar der Kontakt zur Deutschen Glasfaser gesucht und eine Beseitigung der Schäden angefordert. „Bisher erreichen mich Schadensmeldungen nur vereinzelt. Angesichts des Umfangs der Bauarbeiten liegt die Zahl der Mängel in einem sehr vertretbaren Bereich“, sagt Bischet.