Weihnachtsbeleuchtung

Weihnachtsschmuck beschränkte sich früher weitgehend auf Dekoration innerhalb von geschlossenen Räumen: So wurden etwa Weihnachtspyramide, Adventskalender oder Adventskranz bereits während der Adventszeit aufgebaut. Am Heiligen Abend selbst war und ist auch heute noch der festlich geschmückte Weihnachtsbaum die zentrale Weihnachtsdekoration. In den letzten Jahren hat sich der Umfang der Weihnachtsdekoration außerhalb geschlossener Räume deutlich erhöht. Zum einen gibt es inzwischen in sehr vielen Innenstädten und in sonstigen Einkaufsbereichen, Weihnachtsdekoration in Form von beleuchteten Weihnachtsbäumen oder Lichtobjekten, die häufig weihnachtliche Motive darstellen.

Woher stammt das Weihnachtsgeld?                                                      

In der Schuhmacherzunft war es früher üblich, dass der Meister seinen Lehrlingen zu Weihnachten ein Stück Leder schenkte, aus dem diese sich ein Paar Schuhe machen konnten. Wahrscheinlich hatten andere Zünfte ähnliche Traditionen, die sich allmählich zu einer weihnachtlichen Geldzuwendung entwickelten. Die Zahlung sollte ursprünglich zum Kauf von Geschenken und der üppigeren Ausgestaltung des Weihnachtsfestes beitragen.

Seit wann gibt es den Weihnachtsbaum mit Kugeln?

Die erste Erwähnung eines Weihnachtsbaumes stammt aus dem Jahre 1419. Die Freiburger Bäckerschaft hatte einen Baum mit Äpfeln, Nüssen, Gebäck und Zuckerzeug behängt.

Der gläserne Christbaumschmuck wurde seit Mitte des 19. Jahrhunderts vor allem in Thüringen angefertigt. Einer Legende zufolge stammt die Idee, farbige Kugeln aus Glas für den Christbaum herzustellen, von einem armen Glasbläser aus Lauscha, der sich im Jahr 1847 die teuren Walnüsse und Äpfel nicht leisten konnte. 1880 importierte der amerikanischer Händler Frank Winfield Woolworth die ersten Kugeln in die USA und löste damit einen Boom aus.

Der Adventskranz

Er wurde von Johann Hinrich Wichern (1808–1881) eingeführt. Der Erzählung nach nahm der Hamburger evangelisch-lutherische Theologe und Erzieher sich einiger Kinder an, die in großer Armut lebten. Er zog mit ihnen in das Rauhe Haus, ein altes Bauernhaus, und betreute sie dort. Da die Kinder während der Adventszeit immer fragten, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er 1839 aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 19 kleinen roten und 4 großen weißen Kerzen. Jeden Tag der Adventszeit wurde nun eine weitere kleine Kerze angezündet, an den Adventssonntagen eine große Kerze mehr, sodass die Kinder die Tage bis Weihnachten abzählen konnten. Aus dieser Idee hat sich der Adventskranz mit vier Kerzen entwickelt.