Foto: Stadt Kaarst

Rund 300 Unternehmen aus allen Branchen in der Stadt Kaarst erhalten in den nächsten Tagen eine E-Mail der Wirtschaftsförderung. Damit startet eine wissenschaftlich unterstützte Online- Umfrage, die wichtige Erkenntnisse für die künftige Ausrichtung der Wirtschaftsförderung liefern soll. „Wir wollen wissen, welchen Bedarf die Kaarster Unternehmen hinsichtlich einer optimalen Wirtschaftsförderung haben. Einige Hinweise haben wir bereits erhalten. Nun wollen wir die Informationsgrundlage verbreitern und einen repräsentativen Querschnitt aus allen Kaarster Unternehmen erhalten“, sagt Wirtschaftsförderer Sven Minth.

Der Fragebogen ist in Zusammenarbeit mit Studenten der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Duisburg entstanden und soll die Zufriedenheit mit der Wirtschaftsförderung und mit dem eigenen Standort herausarbeiten.

Die Ergebnisse werden Ende des Monats ausgewertet. „Wir werden sehr genau analysieren, wie die zukünftige Wirtschaftsförderung aus Sicht der Unternehmen aussehen soll“, sagt Minth.

Zeitgleich zur Umfrage startet auch der eigene Facebook-Auftritt der Wirtschaftsförderung: facebook.com/wirtschaftsfoerderungkaarst. „Wir wollen transparenter werden“, sagt Wirtschaftsförderer Christoph Schnier: „Überall dort, wo wir öffentlich agieren, werden wir unsere Arbeit auch öffentlich machen. Über unsere Präsenz erzielen auch die Kaarster Unternehmen den Mehrwert einer größeren Reichweite – etwa, wenn wir von Unternehmensbesuchen berichten“, sagt Schnier.

Drei Ziele sind mit dem neuen Auftritt der Wirtschaftsförderung verknüpft: 1. Information über eigene Aktivitäten, 2. größere Reichweite und damit steigende Bekanntheit, 3. Analyse der tatsächlichen Seitenzugriffe. „Diese Facebook- Seite richtet sich an alle, die sich für Wirtschaftsthemen in unserer Stadt interessieren, die Kontakt zu uns suchen, oder die einfach auf dem Laufenden bleiben wollen“, sagt Schnier.